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Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat uns netterweise eien Soli-Erklärung zukommen lassen:
"Wir, die Studierenden der
Hochschule für Musik und Tanz Köln (mit den Standorten Aachen und
Wuppertal) solidarisieren uns mit den BesetzerInnen der Universität
Zu Köln.
Das große Engagement und
die hohe Zahl der Protestierenden weltweit zeigen, dass wir es nach
wie vor für notwendig erachten, sich für unser Ideal von Bildung nach
humanistischem Leitbild einzusetzen - für uns und kommende Generationen.
Wir unterstützen euch in
euren Forderungen nach einer Redemokratisierung der Hochschullandschaft
und dem Ende der Entmündigung Studierender. Die Abschaffung von
Studiengebühren
im Konkreten und im Allgemeinen die Orientierung am Individuum und
seiner
Freiheit sind ebenfalls Forderungen, die auch wir an die Bildungspolitik
stellen. Wir fordern die Verantwortlichen in Ministerien und Rektoraten
dazu auf, sich am Willen der Studierenden zu orientieren!
Dank eures Engagements waren
wir in der Lage, seit dem 3.12. an der HfMT Köln täglich eine
„Akademische
Viertelstunde“ zu organisieren, in der Flashmobs zum Thema
Bildungsstreik
stattfinden, an der viele Studierende teilnehmen. Sicher habt ihr auch
noch nicht das letzte Mal von uns gehört, was das anbetrifft.
Wir hoffen, dass Ihr euren
Protest und die Besetzungen weiterhin aufrechterhaltet, auch wenn es
mittlerweile schwieriger geworden sein mag. Bleibt euch solange treu,
bis die geforderten Verbesserungen des Bildungssystems in Kraft treten." |
SolidaritätserklärungLiebe Kolleginnen und Kollegen,
die DGB-Jugend Köln solidarisiert sich mit euren Forderungen nach einem besseren Bildungssystem und für eine Verbesserung der Situation an den Universitäten und Hochschulen.
Das Menschenrecht auf Bildung muss auch in Deutschland verwirklicht werden! Die soziale Spaltung in unseren Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen, in der beruflichen Bildung und der Weiterbildung ist und bleibt ein gesellschaftlicher Skandal!
Bildungspolitik und Selbsverwaltung der Hochschulen haben bisher versagt. Mit dem Bildungsstreik und eurer Besetzung hat die Diskussion über die Bildungsmisere einen neuen Schub erhalten. Damit habt ihr schon jetzt mehr erreicht, als die Bildungspolitik in den letzten Jahren.
Lasst uns gemeinsam weiter für eine bessere Bildung kämpfen! |
P r e s s e m i t t e i l u n g des Kölner Kreisverbandes der Linken:*
*Solidarität mit den Studierenden jetzt!*
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Nach dem bundesweiten Bildungsstreik wurde die Aula der Universität Köln
von etwa 100 Studierenden besetzt. Sie fordern die Abschaffung der
Studiengebühren, die Demokratisierung des Bildungssystems und Änderungen
der Studienbedingungen im Bachelor/Master-System.
DIE LINKE. Köln unterstützt die Studierenden in ihren Forderungen und
der Besetzung der Aula.
/„Die Einführung der Studiengebühren, die Bachelor/Master-Studiengänge
und die Modularisierung hat die Bedingungen für alle Studierenden
grundlegend verschlechtert. Die im dreigliedrigen Schulsystem begonnene
Selektion wird hier fortgesetzt und behindert die
Entwicklungsmöglichkeiten der Gesellschaft insgesamt.“ - /so Elisabeth
Sachse, Sprecherin der LINKEN. Köln.
Benjamin Wernigk und Peter Heumann, Studenten an Kölner Uni und
Mitglieder im Kreisvorstand der Linken.Köln, ergänzen:
/„Die Besetzungen sind das logische Ergebnis der Hinhaltetaktik von
Landesregierung und Hochschulleitungen.“/
Einen Einblick in die repressive Situation an deutschen
Bildungseinrichtungen zeigten gestern die Vorgänge um das
Friedrich-Wilhelm-Gymnasium: Hier wurden mit massivem Polizeieinsatz die
Schüler daran gehindert, ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung
wahrzunehmnen. |
Solidarität mit den Protestierenden an Uni KölnKöln, der 25.11.2009Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde,
wir, die ver.di Jugend Köln, erklären uns solidarisch mit den Protesten an der Universität zu Köln gegen die aktuelle Notlage der Bildung.
Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen an Hochschule und in der Landesregierung aufwachen und sich der drängenden Probleme in unserem Bildungssystem, sowohl an den Hochschulen, also auch den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, annehmen. Dieses wird nicht durch unser Bitten geschehen, sondern durch den Druck, den wir in den Bildungseinrichtungen und auf der Straße aufbauen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Besetzungen an der Uni Köln!
So heftig die Anfeindungen von unterschiedlicher Seite während den Protesten sind, wir lassen uns nicht spalten in „böse Protestler“ und „brave Studierende“, in „konstruktive Pragmatiker“ und „linke Radikale“. Die Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten und Auszubildende müssen und werden zusammenstehen im Kampf für ein besseres, ein mitbestimmtes und vor allem sozial gerechtes Bildungssystem an den allgemeinbildenden Schulen, den Hoch- und Berufsschulen.
Wir haben ein Recht auf gute Bildung und Ausbildung! Der Bildungsstreik geht weiter!
Mit solidarischen Grüßen, eure ver.di Jugend Köln |
Freie Bildung - Solidarität mit den
protestierenden StudentenInnen der Uni Graz, Wien und TurinKöln, den 4. November 2009Solidaritätserklärung des Kölner Bildungsstreikbündnisses mit den BesetzerInnen des Audimax der Universität Wien
Seit Donnerstag, den 22.10.2009 ist der Audimax der Universität Wien von Studierenden besetzt. Sie fordern: - Re-Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen! - Ausfinanzierung der Unis! - Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck! - Freie Masterzugänge! - Keine verpflichtende STEP! - Abschaffung aller Bildungs- und Studiengebühren! - Keine Aufnahmeprüfungen! - Unabhängige Lehre und Forschung! - Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende, Angestellte und ArbeiterInnen! - Genug Studienplätze für alle! - Abschaffung der Erweiterungscurricula! - Flexible und selbstbestimmte Studienpläne!
Das Kölner Bildungsstreikbündnis unterstützt sowohl die Forderungen als auch das Mittel der Besetzung. In Köln sind wir von ähnlichen Problemen betroffen: Die soziale Auslese im Bildungssystem wird verstärkt. Der finanzielle Druck durch Studiengebühren ebenso wie die Angst, keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, wachsen. Außerdem wird der Stress durch Turbo-Abi, Bachelor/Masterstudiengänge und Kopfnoten erhöht. Dies steht jedoch dem Ziel vernünftigen und erfreulichen Lernens ebenso wie einer aufgeklärten und demokratischeren Gesellschaft entgegen.
Wir hoffen, dass die Besetzung noch lange anhalten wird, sodass die katastrophalen Zustände, die sich nicht zuletzt im Zuge des Bologna Prozesses an vielen europäischen Hochschulen eingestellt haben, von der Öffentlichkeit nicht länger ignoriert werden können.
Wir als Kölner Bildungsstreikbündnis wollen den 5. November nutzen, um unsere Solidarität mit den Kämpfenden in Österreich in die Öffentlichkeit zu tragen. Darüber hinaus wollen wir die Bewegung in Österreich als Motivation sehen, auch in Deutschland für ein freies, gerechtes Bildungssystem zu kämpfen und für die Kölner Demonstration am 17. November mobilisieren.
Unsere Forderungen entsprechen denen der BesetzerInnen in Wien!
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