| PM 14.01.2010 Minister Besuch und Anzeigen an der Universität zu Köln |
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| Freitag, den 15. Januar 2010 um 01:40 Uhr |
Am 13.01.2010 trafen sich „herausragende“ Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft im neu eingerichteten Kuratorium der Universität zu Köln
Diese Tatsache nahmen wir Besetzer der Uni Köln zum Anlass, um auf die undemokratische Haltung und Methode des Rektor Freimuth aufmerksam zu machen! Es wurden in kurzer Zeit ca. 20 Personen mobilisiert, die vor dem Eingang zum Hauptgebäude die Studierenden informierten! In einer Ansprache wurde darüber berichtet, dass Herr Freimuth den Studenten zugesagt hatte, dass die Anzeigen zurückgezogen werden sollten. Dies geschah jedoch nicht. Nach einigen Gesprächen sagte er zu, dass nur die Anzeigen bei Personen fallen lassen werde, die noch nicht durch Demonstrationen, Proteste, Besetzungen aufgefallen sind! Das ist eine Selektion kritisch denkender Menschen, um bewusst Druck auf sie auszuüben! Durch solche Repressionen wird vergebens versucht, die Studenten_innen, Schüler_innen, Azubis usw. davon abzuhalten ihren Unmut zu äußern! Nachdem die Studenten Informiert wurden, haben sich die Besetzer/ Bildungsstreikende der Uni Köln auf dem Weg zum Rektorat gemacht. Vor der Tür zum Rektorat wurde die private Security von uns gebeten, einen Offenen Brief dem Ministerpräsidenten NRW (CDU) Herrn Jürgen Rüttgers zu übergeben! Dies wurde vehement abgelehnt! Hier wurde einem Studenten der Zutritt ins Rektorat verwehrt, obwohl Ihm nach einer Kontrolle (Videokamera am Eingang) der Zutritt gestattet wurde. Nach einer kurzen Diskussion kamen die Ordnungshüter in grün und sehr viele Zivilpolizisten, die den ganzen Tag in der Universität umher rannten. Es baute sich eine Mauer an Securitys (ca. 8-10), Offiziellen (6-7)und Cops(2 Grüne 5-6 Zivis) vor den Studenten auf. Im Hintergrund sah man den Ministerpräsidenten, der sich verabschiedete. Als Herr Rüttgers in unmittelbarer Nähe war (abgeschirmt von einer Sicherheitsgruppe), sprachen die Besetzer den Minister direkt an und informierten Ihn dass sie ihm gerne einen Offenen Brief übergeben wollen. Herr Rüttgers nahm sich (wenn auch ungewollt) die Zeit und hörte den Besetzern zu. Er wurde über die Anzeigen gegen die Besetzer_innen informiert und ebenso darüber, dass repressive Methoden gegen Studierende angewendet wurden. Die Studierenden erklärten Ihm, dass man durch diese Methoden Menschen einschüchtern will kritisch zu denken und zu einer Veränderung beizutragen! Nach dieser kurzen Information wurde Herr Rüttgers gebeten sich den offenen Brief durchzulesen und dazu Stellung zu beziehen! Herr Rüttgers nahm diesen Brief entgegen und sagte, dass er dieser Bitte nachkommen werde. Ob das tatsächlich passieren wird, muss uns der Minister beweisen!!!!! Dieses Gespräch, zwischen Studierenden und dem Minister verfolgte Herr Freimuth (ganz) kritisch. Daraufhin wurde Herr Freimuth zu einem Gespräch in den besetzten Hörsaal 13 eingeladen, worauf er auch eingegangen ist! Als Herr Ferimuth auf den Weg zum Besetzten Hörsaal war, konnte man nicht übersehen, dass er mit seiner Eskorte an Sicherheitsleuten in den Hörsaal kommen wollte. Die Besetzer verweigerten den Sicherheitsleuten den Zutritt und gestatten nur zwei Angestellten des Rektorats den Zutritt! Als wir Herrn Freimuth darauf angesprochen haben wieso er sich beschützen lassen muss, wenn er mit uns reden will, nahm er Abstand von den Sicherheitsleuten! Er gab der Security die Information “..es besteht keine Gefahr..: Sie können hier draußen warten“. Im Gespräch wiederum versuchter er uns davon zu überzeugen, dass diese Personen nicht zu seinem eigenem Schutz mitgekommen sind. Da stellt sich uns die Frage, wieso diese Herrschaften kurz vor dem Eintreffen des Rektors den Raum kontrollieren wollten und erst dann sich zurück gezogen haben, nachdem der Rektor eine Entwarnung ausgesprochen hat? Haben Sie Angst vor ihren eigenen Studenten? In diesem Gespräch versicherte er uns (zum zweiten Mal), dass er die Anzeigen gegen JEDEN zurückziehen wird. Wieso er jetzt eine Kehrtwende gemacht hat und doch alle Anzeigen zurück ziehen will, liegt einzig und allein vermutlich darin, dass wir durch das erzwungene Gespräch mit dem Minister noch mehr Druck ausgeübt haben. Letztendlich musste Herr Freimuth sich eingestehen, dass er keine Legitimation für die Anzeigen und vor allem zur Selektion hat, hatte und haben wird!!! Wir lassen uns nicht durch Einschüchterung, Repression und gezieltem Druck davon abhalten unsere Rechte einzufordern. Dieser verzweifelte Repressionsversuch und die Methoden der Polizei und des Rektors, machen uns deutlich, dass wir sie stören und ihnen ein Dorn im Auge sind!! Wir haben einen empfindlichen Nerv dieses Systems getroffen und das sie sich durch Angriffe wehren, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind! AK Repression Info
Besetzer Köln - Jürgen Rüttgers Gespräch
BILDUNG IST EIN GRUNDRECHT UND DAFÜR ZAHLEN WIR NICHT!! Schüler_innen, Azubis, Studierende und Symphatisanten des Bildungsstreik-Köln |










Kommentare
wie im Rahmen des Consiliums in der vergangenen Woche angekündigt, möchte ich Sie auf den letzten Stand der Dinge bringen:
Mit Schreiben von heute hat der Rektor die Rücknahme der Strafanträge erklärt, die wegen der Besetzung der Aula (Räumung durch die Polizei am 20.11.09) gestellt worden waren. Die Rücknahme der Strafanträge bezieht sich ausnahmslos auf alle festgestellten Personen, die zuvor erwogene Beschränkung wurde verworfen.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Zygojannis
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UNIVERSITÄT ZU KÖLN
DER REKTOR
Leiter des Rektoratsstabes (komm.)
Dr. Philipp Zygojannis
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
@AK Versackung: Du kannst glauben, was Du willst. Aber lass dir gesagt sein, dass sich der Pressestab der Uni in der Vergangenheit nicht gerade durch Objektivität hervorgetan hat. Personen mehr Glauben zu schenken, nur weil sie für den Job bezahlt werden, den sie tun, ist nicht immer so eine gute Idee. Zumal es sich um ein 20-Minütiges Telefongespräch gehandelt hat, in dem gezielt Nachfragen gestellt wurden.
freu mich im Bereich der Elitenschüler auf Aufmerksamkeit zu stoßen. Danke für die hilfreiche Belehrung, vielleicht können wir die Welt der Geisteswissensc haften ja mit solch genialen Geistern retten, wenn wir nur stärker auslesen. Frag mich warum das hohe Niveau nich dazu befähigt sich mit den Menschen auf der anderen Seite (was nunmal so n paar mehr sind) in der Form ausseinanderzus etzen, dass da was bei rumkommt. Würden die wenigen Spezialisten ihre Qualifikation in der Empfindungssfäh igkeit des gammligen, notwendigerweis e revolutionären Pöbels spiegeln und Gegenseiten reflektieren...
Also ab mit uns ins Forum...
Menschen haben in ihren sinnlosen, neidischen Dasein wirklich einzig das Ziel während ihrem unterfordernden , laschen Jubelbachelorst udiengängen die ganze überflüssige Zeit in tatenloses rumlabern zu stecken, während sie einsehen müssen, dass (von legitimierter Stelle bescheinigte) die anderen 99,9 % mit viel bedeutenderen Dingen beschäftigt sind und sowieso generell Minderheiten ja irgendwie störend sind, Raum- und Stimmrecht ihnen zu entziehen sei - diese elenden, ahnungslosen Nörgler - selber Schuld...
Hiermit möchte ich mich für die Provokation des Offenbarens gewisser Denkideologie entschuldigen und auch den Wunsch äussern Stimmungsmacher wie mich ein wenig zugunsten konstruktiver Kritik zurecht zu weisen. Weiss nich ob wir das auch mit der Stimmungsgelade nen Gesellschaft hinkriegen...
Bitte, bitte stört euch an diesen Worten aus dem Munde der Maschine, lasst uns pro-Vernunft arbeiten und erscheinet zahlreich in Plena und kommender VV um uns der Wahrheit zu belehren...
Ich unterstütze den Gedanken einer Podiumsdiskussi on mit allen Sichtweisen sehr und wäre dafür, sie bald stattfinden zu lassen. Ich unterstütze kritische Stimmen und bin bereit, mir kritische Gedankengänge anzuhören. Allerdings wäre es genauso schön, gewisse haltlose Argumentationen endlich vom Tisch zu räumen und zudem GESICHTER zu diesen kritischen Stimmen zu sehen. Bis jetzt findet das alles im Internet statt - das kann ich ehrlich gesagt schwer ernst nehmen.
Es ist übrigens fast schon amüsant, wie die Situationen ausgelegt werden: Sind wir auf den Straßen, sind wir zu laut und stören. Ziehen wir uns zurück, um zu arbeiten, gammeln wir natürlich nur rum. Man macht es sich wirklich sehr einfach, mit Zahlen gespickte Behauptungen aufzustellen - die anscheinend keinen Meter weit überprüft werden. Und dass Thesen belegt werden müssen, tut mir leid, DAS lernt man sogar in "Jodeldiplom-Studiengängen".
>kommen würden ihrer Profession annähernd kompetent
>nachzugehen, ständen hier kritische Kommentare zu
>Bologna-, Lissabon-, Washington-Consensus-,...Verträgen
U.a. mit so etwas beschäftigen wir uns in Vorlesungen. Allerdings auf einem Niveau, bei dem irgendwelche Möchtegern-Revolutionäre aus Jodeldiplom-Studiengängen sicher nicht mehr mitkommen.
Ich habe mir also (bis ich dadurch eines besseren belehrt werde, dass wirklich besonders Aktive eine schriftliche Polizeianzeige bekommen haben und andere, die mitgemacht haben, nicht) mein Urteil gebildet:
Die ganze Aufregung ist Unsinn und ziemlich durchschaubare Stimmungsmache.
Leider liest/hört man in diesen Tagen immer nur die "eine" Wahrheit.
wie ich sehe herrscht hier sehr viel diskussionsbedr af, da viele gegensätzliche meinungen aufeinander prallen! personen die unser bildungssystem so akzeptieren wie es ist, personen die es kritisiere und etwas aktiv dagegen unternehmen und einige die ebenso eine kritische haltung haben aber es anders machen würden. Diese tatsache das gedanken aufeinansdersto ssen ist meines erachtens sehr erfreulich! Es ist jedoch nicht konstruktiv sich hier aus zu kotzen! Wie schon unten erwähnt*, sclage ich eine podiumdiskussio n vor mit allen vertretern aller meinungen.
Univertreter, studenten schüler azubis aller meinungsrihtung en!
Es herrscht hier informationsbed raf! Die streikenden machen sehr viel, was die kritiker leider nict mitbekommen und die kritik gegenüber uns streikende kommt nur selten und dann nur online und nicht in einem gespräch.
Wenn es anscheinend so nicht zufriedenstelle nd ist, dann itte ich unsere kritiker in den hs zu kommen und was zu unternehmmen anstatt einzuprügeln. Denn angriff errzeugt nureinen gegenangriff!
Lasst diesen sinnnlosen battle, da keiner hier gewinnem bzw seine ansichten so durchsetzen wird!
Lg
ak repression
Ich kann Dich ja irgendwie verstehen: Wer Begriffe wie "Juristikum" verwendet, der muss zwangsläufig auf Leute neidisch sein, die in der Schule besser aufgepasst haben.
Du darfst Dich auch gerne gut fühlen, wenn Du DIr einbildest, das Herumgammeln im HS XIII sei "eine mündige Reflexion gesamtgesellsch aftlicher Prozesse". Deshalb ignorieren Euch ja auch ungefähr 99,9 % aller Studierenden. Wenn die ihr Studium beendet haben, werdet Ihr wahrscheinlich immer noch irgendwo rumgammeln und Euch einbilden, sinnloses Abhängen sei gesellschaftlic h wertvoll.
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