| Universität zu Köln: Rektorat verweigert weiterhin Dialog auf Augenhöhe |
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| Freitag, den 04. Dezember 2009 um 00:00 Uhr | |
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Pressemitteilung 04.12.09: Nach der Besetzung der Aula 2 am Donnerstagabend im Rahmen des Bildungsstreiks hat sich das Rektorat der Uni Köln am Freitagmorgen abermals geweigert auf die Forderungen der Streikenden einzugehen. Im Anschluss an die Vollversammlung, die am Donnerstagabend zum Thema „Bachelor/Master – wie geht es weiter“ wurde die Aula 2 im Hauptgebäude der Universität besetzt, um den Protest gegen die Bildungspolitik wieder in das Zentrum der universitären und öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Zudem wollten die Streikenden die Universitätsleitung dazu bewegen, zu den Forderungen Stellung zu beziehen, die ihr bereits seit dem 19. November 2009 vorliegen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag dekorierten die BesetzerInnen die Aula mit Transparenten wie „Die Bildungs ist tot – es lebe die Bildung!“ sowie dem Weihnachtsbaum aus dem Foyer des Hauptgebäudes, hissten auf dem Dach desselben ein Banner mit dem Slogan „Bildet uns, bildet euch, bildet Widerstand!“ und diskutierten den Ausgang der Vollversammlung am vorigen Abend. An der Diskussion in der Vollversammlung beteiligten sich unter anderem der ehemalige Prorektor Prof. Dr. Norbert Finzsch und Herr Dr. Matthias Burchardt. Prof. Norbert Finzsch sagte, bei der Einführung des BA/MA-Systems seien viele Fehler gemacht worden. Viele bereits damals geäußerte Kritikpunkte seien von den Verantwortlichen ignoriert und die Umsetzung der Studienreform von ihnen forciert worden. Als mitverantwortlicher damaliger Prorektor der Universität zu Köln distanziere er sich aus heutiger Sicht von dem BA/MA-System und solidarisisiert sich mit den Streikenden. Am Freitagmorgen traten Prof. Werner Delfmann (Prodekan der WiSo-Fakultät) und ein Mitorganisator der Graduiertenfeier der CEMS, einem Netzwerk führender Wirtschaftshochschulen und multinationaler Unternehmen, geplant für den morgigen Samstag, 16:00 in der Aula 2, mit den BesetzerInnen in Kontakt. Die Verhandlungen mit ihnen führten dazu, dass den BesetzerInnen im Gegenzug für die Freigabe der Aula für die Dauer der CEMS-Veranstaltung die Teilnahme an der Graduiertenfeier sowie ein Redebeitrag von fünf Minuten angeboten wurden. Nach Rücksprache des Prodekans mit dem Rektorat erschien Rektor Axel Freimuth persönlich in der Aula, unterbrach das laufende Plenum mit der Aufforderung die Aula unverzüglich zu verlassen, und kehrte den Anwesenden den Rücken. Daraufhin erklärte der Mitorganisator der Graduiertenfeier: „Der Rektor ist nicht gewillt, auf irgendwelche Forderungen einzugehen, und die Uni ist nunmal keine basisdemokratische Organisation. […] Wenn der Rektor diese Entscheidung [die Aula 2 zu räumen] trifft, wird Prof. Delfmann Ihnen kein Angebot unterbreiten können.“ Im Anschluss entsandten die Streikenden eine Delegation, um dem Rektorat erneut den direkten Dialog anzubieten. Rektor Freimuth entgegnete: „Überbringen Sie bitte die Nachricht, dass ich das gerne an geeigneter Stelle mit ihnen diskutiere, nur nicht in der Aula. […] Ich sehe an der Sache gar keinen Grund mich mit dem gesamten Plenum zu unterhalten. Ich bin an der Stelle auch nicht bereit auf irgendwelche Forderungen Kurz vor 13 Uhr traf die Polizei ein um die Räumung der Aula 2 vorzunehmen. Statt der - Zitierten Text anzeigen - - Montag, den 7.Dezember: Podiumsdiskussion “Bildung und Wissenschaft in wessen
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