| Solidaritätserklärung Bildungsstreikender mit dem Autonomen Zentrum in Köln Kalk. |
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| Samstag, den 24. April 2010 um 14:59 Uhr |
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Wir, aktive des Bildungsstreiks Köln, erklären unsere Solidarität mit den Besetzerinnen und Besetzern des Gebäudes in der Wiersbergerstraße 44 und freuen uns über die Umwandlung dieses leerstehenden Stadtraumes in ein Autonomes Zentrum. Das Autonome Zentrum ist ein Freiraum für emanzipatorische Bildung, Kunst, Workshops, Konzerte und parteiunabhängige Politik. Kurz: ein Raum zur Entwicklung freier Kultur. Wir begrüßen die bereits jetzt stattfindende kreative und konstruktive Nutzung des bisher geschaffenen Freiraums, welcher in Köln schon lange benötigt wird. http://unsersquat.blogsport.eu/ |




Kommentare
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass der Bildungsstreik so gut es geht alle ansprechen und integrieren sollte, aber mit deinen Forderungen nach einem angenehmeren Studentenleben ohne Anwesendheitspf licht, mehr Turtorien usw. sprechen wir eben auch nur eine Minderheit an, nämlich priveligierte Studenten. Um sich nicht selbst zu verlegnen ist es wichtig die Verhältnisse zu analysieren in denen wir leben. Ansonsten können wir auch gleich Frau Schavan dafür danken, dass sie unseren Protest zur Kenntniss genommen hat. Im letzten Jahr war der Bildungsstreik die größte Protestbewegung in Deutschland und es hat sich nichts an der prekären Lage im Bildungssystem geändert. Wir werden es auch nicht schaffen, wenn wir unsere Forderungen reduzieren und die meissten Beteiligten im Bildungsstreik weiterhin glauben etwas verändern zu können, wenn sie einmal in einem halben Jahr für 3 Stunden auf die Strasse gehen und ansonsten lammfromm ihren Stoff auswendig lernen.
Das schlimmste an den Universitäten ist doch, dass es dort fast keinen wissenschaftlic hen Diskurs mehr gibt, der die Probleme der Menschen anspricht von denen wir weltweit genug haben. Es geht im Bildungsstreik darum die Menschen zum Denken anzuregen warum sich nichts verändert und nicht sich an hohen Demozahlen zu delektieren. Das steht zwischen den Zeilen und nicht in den Forderungen.
Sorry, aber deine Kommentare werd ich einfach mal nicht ernst nehmen. Ich hab meine Kritik sachlich und freundlich geschildert, ohne irgendwen als sozialistisch oder links zu bezeichnen, geschweige denn diese Wörter als "Schimpfwörter" zu benutzen. Jeder kann sich politisch für das einsetzen, was er für richtig hält. Aber ein Bildungsstreik, der etwas verändern möchte, muss eben alle intergrieren und "mitnehmen". Aber ich sehe, dass ich gegen eine Wand zu laufen scheine...
ab geht's zum H3
ps. sind die sogenannetn 'Organisatoren' des Bildungsstreik Schuld daran, dass andere Gruppen sich mit gleichen Problemen auf andere Weisen beschäftigen. Wen sollen wir denn so alles verbieten für die Zukunft? Wenn sie sich doch nur sozial, statt sozialistisch nennen würden... macht die SPD auch (die fänden alle in Ordnung) - ist sie aber nicht im geringsten... was nun?
warum die Schlaumeier sich immer so stark distanzieren müssen, wenn sie alles besser wissen. Zur Info: sämtliche deiner Kritiken werden in der sogenannten Bildungsstreikg ruppe seit Monaten fortlaufend diskutiert - Problem dabei, dass unsere Gesellschaft scheinbar dazu erzieht statt mitzugestalten, daneben zu stehen und differenzen zu fokussieren und zu vergrößern... traurig... so sind wir nicht aufGrund der Dummen Graswurzeln zum Untergang geweiht, sondern weil die Raritäten, welche hervorstechen können sich zu fein werden anzupacken, da Geistesblitze in der Verdummungsgese llschaft zu etwas so besonderem werden... blablubb...
Also meinstu es ist sinnvoller Immobilien-/etc. blasen beim platzen zuzuschauen, sich einen von Überbevölkerung erzählen zu lassen, Wohnraumpreise in die Höhe schießen zu sehen (was dann schon den von dir geforderten, nicht Großzusammenhan g hätte), statt (was kein Bildungssystem zu vermitteln im Stande scheint) aus der Geschichte zu lernen und progressiv zu agieren, statt rein provokativ (wie wir hier). Gesetze sind keine im Konsens errungenen unabdinglichen Imperative - zum Großteil werden sie geMACHT, von den wenigen mit großem Einfluss, welche nicht daran leiden. Aber egal - wir setzen den Student der Zukunft auf die Strasse und naja vielleicht schicken wir ihn nach Ungarn - die entwickeln da grad pragmatische (end- ;)lösungsvorsch läge... (ich schweig dann jäz besser mal wieder)
Um deinen Optimismus zu teilen, zitieren wir doch Gandhi (ach ne linksextremisti scher, Eso-spinner wha?): Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
und wieder sind wir, wenn auch nur digital ein paar Schritte weiter und wieder am Kreisanfang
Deine Kritik bezüglich der Unterstützung des Autonomen Zentrums kann ich nachvollziehen. Dennoch sollte bedacht werden, dass der sog. "Bildungsstreik" sich auszeichnet durch Heterogenität, soll heißen: Jeder kann sich einbringen. Ob die "Besetzung" rechtmäßig ist oder nicht, ist juristisch zu entscheiden. Dennoch ist es zu begrüßen, wenn Menschen sich in einem freien Rahmen engagieren, diskutieren, sich künstlerisch betätigen etc. Da ich selbst das AZ noch nicht besucht habe, werde ich mich im Konkreten jedoch eines (Vor-)Urteils enthalten. Unpassend finde ich dennoch unverhältnissmä ßige Verurteilungen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Letztlich geht es primär auch nicht um dieses Thema.
Deinen Äußerungen entnehme ich, dass Du prinzipiell Interesse hättest, die Missstände an der Uni zu benennen und zu diskutieren. So schreibst Du:" (Abschaffung von Anwesenheitspfl icht, mehr Tutorien, keine komplizierten Anmeldeverfahre n fuer Kurse, ...). Die meisten Studenten waeren fuer einen sogenannten Bildungsstreik zu begeistern, wenn es um konkrete Verbesserungen gehen wuerde - was am Anfang auch im Mittelpunkt stand."
Diesbezüglich gebe ich Dir recht. Es sollte induktiv, also von den konkreten Problemen der Studenten ausgehend, die Gesamtproblemat ik herausgearbeite t werden. Dies kan z.B. in Seminaren geschehen und findet z.B. an der philosophischen Fakultät bereits statt. Zu begrüßen wäre eine solche Arbeit auch an anderen Fakultäten, vielleicht möchtest Du sogar so etwas initiieren?
Einladen möchte ich Dich zu den stattfindenden Veranstaltungen (siehe Termine). Konkret kann ich die morgige Veranstaltung: "Kölner Erklärung im Gespräch" empfehlen. Hier wird es um die politische Dimension der aktuellen Problmeme von Bildung gehen.
KÖLNER ERKLÄRUNG
– IM GESPRÄCH –
›Bildungspoliti k und das Selbstverständn is der Universität‹
am Dienstag, den 27.4.2010 von 18.00 – 19.30 Uhr
in HS3 Gronewaldstraße 2, Universität zu Köln
TeilnehmerInnen :
Carolin Butterwegge, Landesvorstand Die Linke
Franziska Ebel, Studentin der Uni Köln
Arndt Klocke, Landesvorsitzen der der Grünen NRW
Prof. Dr. Jochen Krautz (Autor von "Ware Bildung), Alanus Hochschule Alfter
Moderation:
Dr. Matthias Burchardt, Universität zu Köln
Die Demo am 22. fand ich eigentlich ganz gut, mich hat aber gestört, dass einige Gruppierungen für Themen geworben haben, die mit dem Bildungsstreik an sich nicht mehr viel zu tun haben: Da wurde von der SDAJ und SAV Propagandamater ial verteilt, es wurden antifaschistisc he und antikapitalisti sche Parolen gerufen und es wurde Werbung für die Anti-Atom-Menschenkette gemacht. Ich persönlich bin diesen Themen nicht unbedingt abgeneigt, aber es lenkt ab von den eigentlichen Forderungen des Bildungsstreiks und es rückt den Bildungsstreik in eine Ecke, die so manchen abschreckt.
Die Unterstützung des Autonomen Zentrums verdeutlicht, dass die Orientierung nach ganz links von den Organisatoren offenbar gewollt ist.
Das finde ich sehr schade, denn so verliert der Bildungsstreik viele Unterstützer, die durchaus die gleichen Ziele verfolgen aber mit Sozialismus und Autonomen Zentren nicht viel am Hut haben (z. B. die Gewerkschaften! ). Bitte konzentriert euch auf das wesentliche!
- Während in Deiner Wahrnehmung nur Soli-Erklärungen und einseitige Veranstaltungse mpfehlungen* Platz zu finden scheinen, haben deutlich mehr als "quasi keine" Aktive eine Bildngsstreik-Demo mit deutlich mehr als "quasi keinen" Teilnehmenden organisiert.
- An der FH finden zur Zeit viele bildungspolitis che Veranstaltungen und Diskussionen statt:
http://www.asta.fh-koeln.de/index.php/bildungstraeume
- Und wir haben an der FH kürzlich unsere Forderungen veröffentlicht:
http://www.asta.fh-koeln.de/index.php/positionspapier
*die Empfehlungen sind übrigens nicht einseitige, sondern eigene Veranstaltungen . Haben wir die Pflicht, auch auf ganz andere Veranstaltungen hinzuweisen, wenn wir unsere eigenen Veranstaltungen (bzw. von Bündnispartern) ankündigen? Oder was meinste?
Wie kommst Du darauf, dass sich seit Wochen nicht mehr für bildungspolitis che Ziele eingesetzt wird?
Komm lieber mal bei nem Vortrag oder nem Plenum vorbei und diskutier mit, anstatt hier bei den Kommentaren Deine Zeit zu verplämpern... (erwischt, ich verplämper meine Zeit auch hier)
Deine Kritik mag berechtigte Motive haben, doch Du erreichst nichts, wenn Du sie nicht zuende gedacht hier in den Kommentaren auskotzt. Denk ein bisschen weiter drüber nach, recherchiere besser und sprich mit den Leute direkt. Kritik kann viel helfen, wenn sie gut durchdacht ist!
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