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Donnerstag, den 15. September 2011 um 21:34 Uhr |
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Demotreffpunkte am Donnerstag den 17.11. , jeweils um 10 Uhr:
1. Albertus-Magnus-Platz, vor dem Uni-Hauptgebäude
2. Deutz, Eitorfer Straße, vor den dortigen Beruskollegs
Information für Schüler:
Alle Schüler des Bezirks Köln sind eingeladen zu einer Bezirksdelegiertenkonferenz am 17.11.2011 und damit vom Schulunterricht befreit. Die Entschuldigungen werden am Ende der Demonstration des Bildungsstreikbündnisses verteilt. Wenn ihr euch in der Schule wegen eurer Abwesenheit vom Schulunterricht am 17.11. entschuldigen müsst, könnt ihr die Entschuldigung durch die Bezirksdelegiertenkonferenz vorzeigen.
Information für Studierende:
Am Dienstag, den 15.11.2011, findet um 18:00 Uhr eine Vollversammlung im Hörsaal II der Universität Köln statt.
Aufruf zum Bildungsstreik am 17.11.2011
Hunderttausende junge Menschen gingen in den letzten Jahren gegen die Missstände in unseren Schulen, an den Hochschulen und auf dem Ausbildungsmarkt auf die Straße. Sie bestreikten den Unterricht und besetzten die Hörsäle. Damit setzten sie die Abschaffung der Studiengebühren und der Kopfnoten sowie die Wiedereinführung der Drittelparität für die Schulkonferenzen durch.
Außerdem wird darüber diskutiert, die Hochschulen demokratischer zu gestalten und Bachelor/Master zu überarbeiten. Das zeigt: Wir können etwas erreichen, wenn wir uns gemeinsam für unsere Interessen einsetzen. Jetzt kommt es darauf an, etwas für grundsätzliche Reformen zu tun, denn es gibt noch genug Probleme. Auch der sogenannte „Schulfrieden“ löst diese nicht.
Immer noch werden Kinder nach der 4. Klasse aussortiert; Studien- und Ausbildungsplätze sind ein umkämpftes Luxusgut und ständiger Leistungsdruck raubt uns jeden Spaß am Lernen. Repressionen, wie Elektroverbote in der Schule und Zwangsexmatrikulationen in den Hochschulen, sind der Alltag. Indem es uns in Angst vor der Zukunft hält und gegeneinander ausspielt, soll das Bildungssystem vor allem billige und brave Arbeitskräfte heranziehen. Genau die gleichen Mechanismen wirken auf dem Arbeitsmarkt: Hartz 4 und prekäre Arbeitsverhältnisse sichern keine Arbeitsplätze, sie dienen dem Interesse der Unternehmen.
VerliererInnen sind nicht nur wir, sondern die Gesellschaft als ganzes. Wie können wir an einer Lösung für so drängende Probleme wie Armut, Wirtschaftskrise, Unterdrückung, Krieg und Klimawandel arbeiten, wenn jedeR von der Schule an nur noch damit beschäftigt sein soll, nicht in der Konkurrenz unterzugehen?
Die Konkurrenz um Studien- und Ausbildungsplätze hat sich in diesem Herbst weiter verschlimmert, weil die Wehrpflicht wegfällt und die doppelten Abiturjahrgänge da sind. Die Hochschulen platzen aus allen Nähten und weisen massenhaft BewerberInnen ab, die auf den ohnehin überfüllten Ausbildungsmarkt strömen.
Angeblich ist in einem der reichsten Länder der Welt, das für hunderte Milliarden Euro Banken vor sich selbst rettet und Krieg führt, kein Geld da für mehr Studienplätze oder auch nur ein bezahlbares Mittagessen an Schulen.
Gleichzeitig wächst das Vermögen der reichsten 10 % der Bevölkerung (denen über 60% des gesamten Vermögens gehören) jede Sekunde um mehr als 8.100 EUR. Alle Bildungsausgaben zusammen – von der Kita bis über das Studium hinaus betragen dagegen nur 3.800 EUR pro Sekunde. Würden also die reichsten zehn Prozent einen Teil ihrer zusätzlichen Gewinne als Steuern abgeben, wären damit alle notwendigen Verbesserungen bezahlbar.
In Chile und in Spanien hat sich dieses Jahr eine ganze Generation gegen Bildungsabbau und Perspektivlosigkeit erhoben. Die Politik kann sie nicht mehr ignorieren. Machen wir selbst Geschichte - kämpfen wir gemeinsam für unsere Zukunft, statt uns gegeneinander ausspielen zu lassen!
Wir wollen ein ausreichend mit öffentlichen Mitteln finanziertes Bildungssystem, das allen, unabhängig von sozialer Herkunft, Zuwanderungsgeschichte und finanziellen Möglichkeiten gute Arbeit ermöglicht. Bildung und Arbeit müssen jedeN befähigen, kritisch und selbstständig zu denken und kooperativ zu einer demokratischen, gerechten und menschlichen Gesellschaft beizutragen.
Raus auf die Straße zur Demo am 17.11.! Wir, SchülerInnen, StudentInnen und Azubis fordern:
Bildung und gute Arbeit für alle
Lernen, forschen und arbeiten für persönliche Entfaltung und gesellschaftlichen Fortschritt statt für Profite
Bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung statt Kürzungspolitik
Unterstützer:
AK Bildung und Erziehung, ATTAC Köln Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der FH Köln Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Uni Köln BezirksschülerInnenvertretung (BSV) Köln campus:grün Uni Köln DGB-Jugend Köln DIDF Jugend Die Linke.SDS Köln Juso Hochschulgruppe Köln Juso SchülerInnen Köln GEW-Studis NRW Grüne Jugend Köln Kölner Jugendring Linksjugend ['solid] Köln Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Köln Sozialistische Jugend Deutschlands (SJD) - Die Falken Köln
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Montag, den 22. August 2011 um 15:51 Uhr |
Kölner Bildungsstreikbündnis ruft zu Protesten im November auf
Um gemeinsam für Verbesserungen im Bildungssystem einzutreten, haben sich Schülervertretungen, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität zu Köln, sowie zahlreiche Gewerkschaftsjugenden und politische Gruppen zum Kölner Bildungsstreikbündnis zusammengeschlossen. Das Bündnis bereitet für Oktober und November vielfältige Aktionen vor, darunter eine Großdemonstration am 17.11. Sie soll auf die chronische Unterfinanzierung von Schulen und Hochschulen, die schlechten Berufsperspektiven für Jugendliche und die soziale Selektion im Bildungssystem aufmerksam machen.
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Donnerstag, den 18. August 2011 um 01:04 Uhr |
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Für einen Bildungsstreik im Herbst – Organisiert euch!
In den letzten Jahren gingen bundesweit hunderttausende Jugendliche und junge Erwachsene auf die Straße, um für ein besseres Bildungssystem zu kämpfen.
In Nordrhein-Westfalen sind einige Verbesserungen nach der Landtagswahl sichtbar geworden. Die Kopfnoten und die Studiengebühren wurden abgeschafft, die Drittelparität in den Schulkonferenzen wieder eingeführt. Das zeigt uns: durch Druck auf der Straße können Veränderungen durchgesetzt werden.
Trotz der erzielten Erfolge wurden elementare Forderungen und notwendige Verbesserungen im deutschen Bildungs- und Ausbildungssystem nicht erfüllt. Dies fängt bei der sozialen Selektion durch das mehrgliedrige Schulsystem an, geht über die fehlenden finanziellen Mittel, sodass Bildung immer teurer und für immer mehr von uns unerreichbar wird, bis hin zu fehlenden Studien- und Ausbildungsplätzen und unzureichenden Mitbestimmungsrechten.
Im Herbst droht zudem ein massives Zulassungschaos an den Hochschulen sowie ein Ansturm auf Ausbildungsplätze, denn gleichzeitig mit der Abschaffung der Wehrpflicht kommen die doppelten Abiturjahrgänge. So werden immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in prekäre Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit, sogenannte „Warteschleifen-Maßnahmen“ oder unbezahlte Praktika gedrängt.
Wir lassen uns nicht durch kleine Zugeständnisse abspeisen. Solange sich unser Bildungssystem nicht an den Bedürfnissen von uns Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert, solange kämpfen und streiken wir weiter für unsere Rechte auf Bildung und Ausbildung.
Um einen starken Protest auf die Straße zu bringen, ist es nötig, sich zu organisieren. Diskutiert mit euren FreundInnen, macht mit in der SchülerInnenvertretung, Gewerkschaften und politischen Hochschulgruppen, reaktiviert oder gründet Streik-Komitees.
Auf zur bundesweiten Schulstreikkonferenz!
Beteiligt euch an der bundesweiten Schulstreikkonferenz in Köln vom 16.-17.Juli. Dort wollen wir gemeinsam mit SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden Forderungen des nächsten Streiks und einen Termin diskutieren und festlegen. Macht den Termin der Konferenz bei euren FreundInnen und über das Internet bekannt – denn je mehr wir sind, desto mehr können wir erreichen!
Unser Ziel ist ein gemeinsamer Bildungsstreik von SchülerInnen, Studierenden und Auszubilden im Herbst. Wir fordern:
- mehr LehrerInnen in kleineren Klassen mit maximal 20 SchülerInnen
- kein Stress und Leistungsdruck, G8 abschaffen
- weg mit dem spaltenden, mehrgliedrigen Schulsystem, her mit einer Schule für alle
- Studienbedingungen verbessern: elternunabhängiges BAföG, Regelstudienzeit abschaffen, Prüfungslast vermindern
- Als Minimum: Masterplätze für alle
- Für eine Zivilklausel im Hochschulgesetz, gegen Rüstungsforschung an Universitäten
- unbefristete Übernahme statt Leiharbeit
- her mit der Umlagefinanzierung, betriebliche Ausbildungsplätze für alle
- für den gesetzlichen Mindestlohn
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Bündnis für Bildungsproteste Köln / Bonn:
AStA der Universität zu Köln
BSV Köln
Campus:grün Köln
DieLinke.SDS Köln
DGB Jugend Köln
GEW Studis Köln
Junge GEW Köln
Juso-Hochschulgruppe Köln
Juso-Schülergruppe Köln
Linksjugend.Solid Köln
SDAJ Köln
SJD – Die Falken Köln
Verdi.Jugend Köln
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Sonntag, den 13. März 2011 um 00:00 Uhr |
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Zur Zeit wird die Webseite nicht aktualisiert. Daher sind zur Zeit nur die wichtigsten Dokumente der Kölner Bildungsstreikbewegung, die Unterlagen zur Ringvorlesung WS 2009/2010 und der Link zur Mailingliste online.
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Montag, den 05. Juli 2010 um 23:23 Uhr |
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Liebe KommilitonInnen,
Das Bildungsstreiksbündnis lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit 2 Abgeordneten der künftigen Minderheitsregierung - Marc Jan Eumann (SPD) und Arndt Klocke (Bündnis 90/Die Grünen), um folgende Frage zu diskutieren: "Studiengebühren sofort abschaffen oder irgendwann - Wofür brauchen wir Gebührenfreiheit?" Sie findet diesen Mittwoch, dem 7. 7. um 17 Uhr statt. Ort ist S 67 im Philosophikum(Albertus-Magnus-Platz/Uni Köln).
Die Studierendenbewegung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Abschaffung der Studiengebühren wieder auf der Tagesordnung steht, auch in NRW. Es ist allerdings weiterhin unklar, wann und wie (vollständig oder schritweise) die Gebühren abgeschafft werden sollen. Nach der Besetzung der SPD Parteizentrale vom Bildungsstreik wollen wir die Kontroverse um die gesellschaftliche Relevanz der Wiedereinführung eines gebührenfreien Studiums mit den entsprechenden politischen Akteuren fortsetzen und sie von der Bedeutung der sofortigen Abschaffung der Gebühren überzeugen.
Bis Mittwoch!
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Montag, den 14. Juni 2010 um 17:31 Uhr |
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50 SchülerInnen und Studierende des Bildungsstreiks Köln haben heute um elf Uhr die SPD-Parteizentrale in Köln besetzt. Ziel war, - nach der Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung - die Parteien SPD, Grüne und Linke in NRW zum sofortigen Politikwechsel zu drängen. (Mit CDU und FDP ist ein solcher nicht zu machen.)
Unsere Forderungen:
- Die Studiengebühren in NRW sofort, d.h. zum Wintersemester, und in jeder Form (einschließlich Langzeitstudiengebühren) abzuschaffen.
- Die Überführung des mehrglieddrigen Schulsystems in eine inklusive Schule für Alle in die Wege zu leiten, d.h. alle Kinder aller aktuellen Schulformen gemeinsam in einer Klasse lernen zu lassen.
Diese drei Parteien haben die Möglichkeit mit ihrer Landtagsmehrheit diese Forderungen umzusetzen. Das Beispiel der Abschaffung der Studiengebühren in Hessen zeigt, dass eine soziale Neuausrichtung der Bildungspolitik auch ohne eine neue Landesregierung möglich ist.
In einem einstündigen Plenum mit Jochen Ott, dem Vorsitzenden der Kölner SPD, und der anschließenden Pressekonferenz diskutierten wir unsere bildungspolitischen Forderungen. Es ist immer noch unklar, ob Grüne und SPD die Studiengebühren sofort abschaffen werden. Auch die Konzepte für eine Schule für alle gehen uns nicht weit genug: Wir wollen nicht nur ein längeres gemeinsames Lernen, welches nur bis bis zur 6. Klasse garantiert ist, sondern eine wirkliche Schule für alle bis zur 10. Klasse. SPD und Grüne scheuen offenbar den Konflikt mit den gesellschaftlich Bessergestellten um ihre Bildungsprivilegien.
Um 16 Uhr haben wir die SPD-Parteizentrale wieder verlassen. Wir hoffen ins Gedächtnis gerufen zu haben, dass es in Bevölkerung und Parlament die notwendige Mehrheit vorhanden ist die Studiengebühren sofort abzuschaffen und eine Schule für alle einzuführen. Deutlich geworden ist, es kommt weiterhin auf die sozialen Bewegungen an. Daher rufen wir zu Protesten im Rahmen der Landtagssitzungen am 13./14. Juli auf.
Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
0151-22815879
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Montag, den 14. Juni 2010 um 12:16 Uhr |
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Bildungsstreikaktive besetzen SPD-Parteizentrale in Köln
Wir, Aktive des Bildungsstreiks, haben heute um 11 Uhr die SPD-Parteizentrale in Köln besetzt. Wir fordern die SPD, die Grünen und Die Linke in NRW auf, wie im Wahlkampf versprochen eine soziale Entwicklung des Bildungswesens einzuleiten, d. h. unabhängig von der Regierungsbildung Studiengebühren sofort und in jeder Form abzuschaffen und die Überführung des mehrgliedrigen Schulsystems in eine inklusive Schule für alle in die Wege zu leiten. Die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen durch SPD, Grüne und Die Linke direkt nach der Landtagswahl und vor der Regierungsbildung zeigt, dass das möglich ist. Wir fordern die gleichen Parteien in NRW auf, dem hessischen Beispiel zu folgen und wie von Hannelore Kraft angekündigt „jetzt den Politikwechsel aus dem Parlament heraus [zu] betreiben“. Wir laden alle zu einer Pressekonferenz um 14:00 Uhr in die SPD-Parteizentrale in Köln ein, um mit uns über diese Forderungen zu diskutieren.
Der finanzielle Druck der Studiengebühren, die weltweit einmalig frühe Einsortierung der SchülerInnen auf verschiedene Schulformen, vertiefen schon bestehende soziale Ungleichheiten und verhindern solidarisches und an der Lösung gesellschaftlicher Probleme orientiertes Lernen. Die Überführung des mehrgliedrigen Schulsystems in eine inklusive Schule und die Abschaffung von Studiengebühren sind dagegen Voraussetzungen für die soziale Öffnung des Bildungssystems für alle. Der Abbau der Bildungsprivilegien ermöglicht gemeinsames Lernen von Menschen aus allen sozialen Schichten und trägt damit wesentlich zu einer demokratischen Entwicklung bei. Die Beendigung der sozialen Selektion im Bildungssystem und die Verbesserung der sozialen Lage der Lernenden durch gebührenfreie Bildung bedeuten produktive Muße für kritische und am Menschen orientierte Bildung und Wissenschaft, Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung sowie eine kooperativere Lernkultur und vorurteilsfreieres, egalitäres Miteinander. Gerade in globalen Krisenzeiten muss allen ermöglicht werden, für eine sozial fortschrittliche und humane gesellschaftliche Entwicklung zu lernen.
Der gesellschaftliche Reichtum für eine neue Bildungsexpansion und eine ausreichende öffentliche Finanzierung des Bildungswesens ist vorhanden: 2009, im Jahr nach der Finanzkrise ist die Zahl der Millionäre in Deutschland um 23% gestiegen, allein die Deutsche Bank machte wieder 5 Mrd. Euro Gewinn. Dass zur Rettung von Banken sofort hunderte Milliarden von Euros zur Verfügung gestellt werden können, zeigt, dass es ohne Probleme möglich ist, 260 Millionen Euro Einnahmen jährlich durch Studiengebühren sofort durch öffentliche Mittel zu ersetzen.
Der Landtag in NRW steht in der Verantwortung, die mit der Wahl zum Ausdruck gekommene gesellschaftliche Mehrheit für eine Abkehr von der elitären Bildungspolitik der vergangenen Jahre zu nutzen: Eine positive Entscheidung für die soziale Öffnung des Bildungssystems in NRW schafft nicht nur in diesem Bundesland, sondern bundesweit bessere Voraussetzungen für eine Demokratisierung von Bildung statt ihrer sozialen Abschottung.
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Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 19:04 Uhr |
Das Bildungsstreikplenum Köln solidarisiert sich mit den Freiburger Bildungsstreikenden. Nicht die Proteste gegen die Missstände im Bildungsssystem sind Unrecht, sondern die Selektion im mehrgliedrigen Schulsystem, die Studiengebühren und der Mangel an Ausbildungsplätzen. Unrecht ist, dass Menschen vom gemeinsamen Lernen und persönlicher Entfaltung abgehalten werden und Bildung und Wissenschaft im Dienst privatwirtschaftlicher Interesen stehen sollen. Unrecht ist, dass gerade ein Sparpaket auf Kosten der Ärmsten Bevölkerungsteile beschlossen wurde statt die Verursacher der krise zur Kasse zu bitten. Daher verurteilen wir die polizeilichen Repressionen gegen die Bildungsstreikenden in Freiburg.
Viele Grüße, Bildungsstreik Köln
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Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 14:30 Uhr |
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Demo in Köln mit über 2000 Teilnehmern!!!
Viele Schulen wurden von Polizei und Schulleitungen geschlossen (Türen und Notausgänge) und den Schülern ihr Grundrecht auf Demonstrationen verwehrt, dennoch super Stimmung und vor allem vielen Schüler_innen, aber auch Studierenden, Auszubildenden und Eltern nahmen an der Demo teil.
Für einen bundesweiten Überblick gibt es den Ticker:
http://www.bildungsstreik.net/ticker/index.php
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Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 19:36 Uhr |
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Beginn Kreuzgasse / 9:15 Uhr Albertus-Magnus-Platz / 9:45 Uhr Zülpicher Str. / Neumarkt / Königinnen Luise Gym. / Hansa Gym. / Köln Hbf. - Ausgang Dom Seite (Ende)
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