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Forderungen der Kölner Schülerinnen und Schüler PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. Januar 2010 um 17:59 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Kölner Schulen Schillergymnasium, Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium sowie der Michaeli-Waldorfschule haben eigene Forderungen ausgearbeitet, die von ihnen im Bildungsstreik vertreten werden.

  • Abschaffung von G8 / Revision von G9
  • Bundesweite Regelung der Bildungspolitik
  • Reduzierung der Klassenstärke auf 15 Schülerinnen und Schüler
  • Abschaffung der Kopfnoten (als Übergangslösung könnten Schulleitungen nur Einsen geben, anstatt der Kopfnoten wird ein mindestens halbseitiger Text zum Verhalten der Schülerinnen und Schüler verfasst. Dieser wird dem Arbeitgeber nicht vorgelegt.)
  • 2 gleichberechtigte Lehrer pro Klasse, möglichst unterschiedlichem Geschlechts
  • Wiedereinführung der Drittelparität
  • Vetorecht für Schülerinnen und Schüler (bei 2/3-Mehrheit im Schülerrat)in der Schulkonferenz
  • Gegen PrivatePartnershipProject (PPP) an Schulen
  • Schoolsponsoring wird verboten
  • Eine Schule für alle: Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder in einer Klasse
  • Allgemeinpolitisches Mandat für alle Schülervertretungen
  • Beurteilung der Lehrer durch die Schülerinnen und Schüler ein mal pro Halbjahr. Weitere (pädagogische) Ausbildung bei mangelhaften Beurteilungsergebnissen durch die Schülerinnen und Schüler, die staatlich finanziert wird
  • Bundesweit geregelte, gleiche Bezahlung der Lehrer
  • Referendariat beginnt nach spätestens drei Semestern
  • Abschaffung des Beamtenstatus bei Übernahme seiner Vorteile für die Lehrer
  • Keine Werbung der Bundeswehr in den Schulen

 

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Kommentare  

 
#28 Träume brauchen einen Anfang 2011-10-31 17:04
schade das keine Antwort auf meine Fragen folgte :(

Eine kleine Partei die sich mit so manch einer vernachlässigte n Frage beschäftigt hat. Für die die noch an die Wahl glauben.

http://www.ödp.de/
 
 
#27 Träume brauchen einen Anfang 2011-10-22 18:08
Hallo

Die Idee wieder einmal für Bildung auf die Straßen zu gehen ist gut.

Ich habe jedoch ein Paar Fragen:
Wie werden Leute angesprochen um Sie über euer Vorhaben zu Informieren z.B. an Schulen Vorträge halten?
Welche Lösungswege wurden für die Umsetzung der Forderungen Ausgearbeitet?
Wer hat diese Forderungen erstellt?
In welchem Zeitraum sind diese Forderungen entstanden?
Gibt es noch jemand der persönliche Forderungen Sammelt um die hier dargestellten zu erweitern?
Gibt es Disskussionspla ttformen wo diese Forderungen neue Ideen oder über Kritik erweitert oder verändert werden können?
 
 
#26 Angelika Meerwald 2011-09-02 16:44
Schulsystem wie in der DDR. Einheitlich (ist in der Forderungsliste enthalten) ohne den Zusatz "Sozialistisch", ist ja klar. Einheitliche Schulbücher in allen Bundesländern. Klassenstärke 15 hatten wir leider nicht, wäre das Ideal. Junge Lehrer. Kopfnoten ja, aber mit halbseitiger Textbeurteilung , wie vor geschlagen.
Integration Behinderter, kommt drauf an welcher Art der Behinderung. Geistig behinderte nicht integrieren, weil schlechte Schüler "ziehen" die ganze Klasse mit "runter". Es müssen Fall zu Fall Entscheidungen getroffen werden. Es gibt hochintelligent e körperlich behinderte, die sollten auf jeden Fall integriert werden.
Aber für Lernunwillige und Lernfähige sollte es räumlich getrennte "Hilfsschulen" geben. Das Haupt und Realschülker jetzt in einer Klasse lernen ist ein unhaltbarer Zustand, der wie schon erwähnt, das Niveau der gesamten Klasse senkt.
Keine vorgedruckten Arbeitshefte oder Kopien mehr. Das ist Papierverschwen dung und fördert Bequemlichkeit. Dafür Kontrolle der persönlichen Heftführung mit Ordnungszensure n.
Was soll das mit zwei Klassenlehrern? Ich erlebe das bei einer meiner Enkelinnen. Ich finde diesen Zustand unmöglich. Die "richtige" Klassenlehrein steht kurz vor der Rente. Die zweite, die sie ablösen soll, kann sie nicht ablösen, weil sie selbst ein oder zwei Jahre später in Rente geht. Keine Sportzensuren mehr. Sport ist nur zur körperlichen Fitness da, damit die mKinder nicht verfetten. Aber nicht zum Bloßstellen der Kinder, die nicht so sportlich sind. Sport wurde in der DDR gefördert, aber das hatte politische Hintergründe. Diese bestehen ja jetzt nicht mehr.
Warum urteile ich so? Ich bin meiner Schule durch die Hölle gegangen, habe trotzdem gute Abschlüsse und Abitur, aber erst in der Volkshochschule .Ich habe sechs Kinder in verschiedenen Schulen gehabt. Eine Tochter hat sogar studiert mit Diplom 1,4. Vier meiner sechs Enkel gehen schon zu Schule.
Davon hat die ältste jetzt mit der 10. Klasse angefangen.
Meine Enkelin hat wegen massiven Mobbings die Schule gewechselt. Schüler, die aus diesem Grunde einen weiteren Schulweg haben, müssten auch Fahrt und Wegekosten bekommen, wie Schüler deren Einzugsbereich über 2 Kilometer weit weg ist. Schulen sind steuern finaziert. Warum müsssen Eltern noch so viel dazu bezahlen?
Schüler brauchen keine auf Hochglanz sanierte Schule mit gepolsterten Bänken. Sie brauchen auch keine Bücher im Hochglanz Vierfarbendruck , sie brauchen einfach mehr Zuwendung durch die Pädagogen und wollen ernst genommen werden. Vielleicht wird Schule eines Tages ganz überflüssig und die Kinder lernen von Zu Haus über das Internet. Aber erst ab der 5. Klasse.
Ich bin für die Dreizügigkeit. Dass die Grundschule mit der Realschule zusammen ist, das muss nicht sein, das habe selbst ich gelernt, dass das besser ist, wenn Schüler nach Alter getrennt sind.
Eltern sollen selbst entscheiden dürfen, ob ihr Kind aufs Gymnasium geht. Das das von Oben entschieden wurde, war in der DDR so, das war ein Unding.
Und zu guter letzt, meine Schwester ist Lehrerin. Sie soll sogar Schuldirektorin in Cottbus sein. Ich habe nie Hilfe von ihr angenommen betreffs meiner Kinder. Sie selbst lehnt jeden Kontakt mit mir ab. Nun urteielen sie selbst! Meine Schwester ist nur 5 Jahre jünger als ich, geht also in 10 Jahren in Rente, gehört zu den "Altlasten".
Zu DDR Zeiten wurden alte Lehrer ins Jugendamt oder eine andere "unsichtbare" Verwaltungsfunb ktion bei der Stadt versetzt. Nur die wenigsten "alten" durften noch unterrichten oder sie waren außergewöhnlöic h gut.
Ehe sich an der Politik was ändert, sollten vor allem erst ma personelle Veränderungen gtroffen werden. jeder produziernede Betrieb würde es ablehnen, so alte leute in der Führungsclique zu beschäftigen, wie es unsere Lehrer sind.
Angelika Meerwald
 
 
#25 HP 2010-04-21 19:41
Hey Leute !
ist das denn noich vor der Köln Arena ?
brauche dringend eine Antwort,bitte!!
 
 
#24 Lukas 2010-03-26 21:55
Hey!
In den meisten Punkten stimme ich mit euch überein, aber meiner Meinung nach fehlt ein Grund: Mehr Ausgaben für Bildung im Allgemeinen!!!
Überlegt mal wie schrottig die Geräte an den Schulen sind!?! Mit besseren Geräten würde das Lernen stark vereinfacht werden...
Lukas
 
 
#23 Anti B 2010-02-28 18:40
http://www.youtube.com/watch?v=z3QGXwiV4h0
 
 
#22 Claas Timmler 2010-01-22 16:49
Alle Interessierten sind herzlich willkommen am für alle offenen Seminar: "Aktuelle Probleme der Bildung" teilzunehmen. Dieses findet jeden Dienstag um 17:00 Uhr in Hörsaal XIII statt. Es geht um die systemischen Zusammenhänge und die Klärung von Begriffen. Es wird um Bildung in ihrer Gänze gehen und aufzeigen, wie die tradierte Idee von Bildung heute zu einem systematischen Gesamtkonzept einer "Unbildung" pervertiert wird.

Viel Raum wird es für Fragen und Diskussionen geben, z.B. über Sinn oder Unsinn von Noten, den Beamtenstatus von Lehrern, usw.
 
 
#21 Sebastian 2010-01-22 12:45
@ Schüler

gerne komme ich mal demnächst bei Euch vorbei. Das klappt aber wahrscheinlich erst Mitte Februar. Ich meld mich dann noch mal, bzw. schreibt mir doch bitte mal ne Email, damit ich nen Kontakt hab: -koeln.de
 
 
#20 Tobias 2010-01-20 11:10
Teilweise sehr gute Forderungen, aber einige gehen natürlich, wie einige der gesamten Bildungsstreikf orderungen zu weit, sind unrealistisch und unbezahlbar!
 
 
#19 Schüler 2010-01-18 19:52
Die Leute die gern darüber nochmal diskutiern möchten können ja ab Feburer in unseren Freiraum kommen.
 
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