Home Archiv Pressemitteilungen Rektor und Minister Pinkwart dinieren in der Unimensa, Polizei geht gewalttätig gegen Protestierende vor
Rektor und Minister Pinkwart dinieren in der Unimensa, Polizei geht gewalttätig gegen Protestierende vor PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 02:26 Uhr

Pressemitteilung 10.12.2009


Gewollte Provokation? Am Tag der Kultusministerkonferenz in Bonn, zu
der tausende Studierende gegen die derzeitige ökonomisch geprägte
Bildungspolitik auf die Straße gingen, trafen sich unter anderem der
Rektor der Universität, Prof. Dr. Axel Freimuth und der amtierende
„Innovationsminister“ Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) ausgerechnet in
der Unimensa zum Abendessen. Nur wenige Tage zuvor war nach drei
Wochen des repressiven Umgangs mit den Studierenden ein Dialog
zustande gekommen, während ca. 15 Mannschaftswagen der Polizei auf dem
Albertus-Magnus-Platz auf eine mögliche Räumung warteten.

Die von der Demonstration in Bonn zurückkehrenden Studierenden fanden
die Gäste im Souterrain der Mensa vor, machten ihrer Wut lautstark
Luft und schauten den Gästen durch die Scheiben beim Verspeisen des
Bildungsetats zu. Minister Pinkwart wurde unter massivem
Polizeiaufgebot und von Schilden abgeschirmt aus dem Gebäude geleitet.
Eine anschließende Blockade der Ausfahrt des Mensaparkplatzes wurde
von sichtlich überforderten Polizisten mit Handgreiflichkeiten und
Schlägen aufgelöst. Diesem Vorfall schloss sich eine Spontandemo von
ca. 120 Studierenden durch die Kölner Innenstadt an, die ihrem Unmut
über die repressive Politik des Rektors und das Verhalten der Polizei
Ausdruck verliehen.

---

Informationen und Kontakt:
http://www.bildungsstreik-koeln.de
0151 22 81 58 79
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Kommentare  

 
#2 FreshDuxx 2009-12-14 22:41
harmlos. Der Schutz des Pinkwart wurde reproduziert, obwohl Augenmerk auf Unnötigkeit der Erwähnung dessen durch den KStA hervorgehoben hätte werden können.

Wessen Wahrheit
 
 
#1 Clemens 2009-12-13 20:29
Gut, das damit eine Gegendarstellun g der Ereignisse erfolgt. Man könnte vielleicht nur noch deutlicher machen, dass es für den Polizeischutz von Pinkwart keinen Anlass gab, bzw. dass die Demonstranten Pinkwart nicht direkt bedroht haben.
 
blank info